Lustiges Taschenbuch Sonderedition „60 Jahre Panzerknacker“

Entenhausens fiese Verbrecher

 

Der erste Auftritt der Panzerknacker in Entenhausen ist bezeichnend: Kaum aus dem Gefängnis ausgebrochen, noch in der typischen Kluft mit den Nummern auf dem roten Pulli, machen sie sich auf den Weg, um sich den Inhalt von Dagobert Ducks Geldspeicher unter die Nägel zu reißen.

Das war 1951 in dem zehnseitigen Comic „Terror of the Beagle Boys“ von Carl Barks und seither hat sich in Entenhausen nicht allzu viel verändert. Lediglich die Erfolgsquote der Verbrecherbande hat ziemlich stark nachgelassen. In den 50er Jahren gelang es ihnen tatsächlich einige Male, in Dagoberts heilige Hallen vorzudringen – das lag allerdings in der Regel eher an Donald Ducks Schusseligkeit als an ausgetüftelten Einbruchsplänen. Egal ob im Lustigen Taschenbuch, im Donald Duck Sonderheft oder dem Micky Maus Magazin, heute werden die Pläne der Einbrecher fast immer durchkreuzt und zunichte gemacht.

Wie viele Panzerknacker genau es gibt, kann gar nicht so genau gesagt werden. Neben den drei Hauptfiguren, die üblicherweise an den Nummern 176 und einer Kombination der Zahlen 1, 6 und 7 zu erkennen sind, tauchten im Entenhausen von Carl Barks und Don Rosa unter anderem zwei Großväter, einer ist bekannt als Opa Knack, auf. Drei Onkel und ebenso viele Knackerknaben, ihre Neffen, sind ebenfalls bekannt. Aber ob es nun drei, sieben oder viel mehr Panzerknacker sind – solange sie existieren, wird in Entenhausen immer etwas los sein und Onkel Dagobert niemals seine Ruhe haben.

Bis heute zählen die Panzerknacker zu den beliebtesten Fieslingen Entenhausens. Anlässlich ihres 60. Geburtstags erschien 2011 die Lustiges Taschenbuch Sonderedition „60 Jahre Panzerknacker“, die sich ganz allein diesen Charakteren widmet. Sie besteht aus vier Bänden, die mit einer Sonderfolie und Prägung veredelt wurden und in der exklusiven Sammelbox einen sicheren Platz finden. Knackige 36 Entenhausener Comics auf 1.200 Seiten gibt es zu lesen!